Nachdem wir ja schon die ganze Woche immer wieder zusammen waren, nehmen wir heute S. und ihre Mama mit zum Volti. Bei den 6-8 Kindern, die da immer sind, kann ja ruhig noch eins mehr dazu. Doch, oh Schreck! Letzte Woche waren wir ja nicht da und nun sind es plötzlich 13 Kinder! Da ist die Schlange schon ganz schön lang und man muss sich gut merken, in welcher Reihenfolge die Kids dran sind.
Völlig selbstbewußt geht S. mit Andrea mit zum Pferd, lässt sich hochheben, macht den Grundsitz, kniet und springt am Ende ab. Andrea ist baff, dass ein 3jähriges Kind das beim ersten Mal alles so völlig selbstverständlich und alleine macht.
Lotti möchte lieber mit mir ans Pferd und will am allerliebsten wie immer traben. Aber auch sie macht zuerst alle Übungen und springt dann nach außen ab vom Pony (natürlich mit Mamas Hilfe, die sie aber nie haben will).
Gegen Ende reiten die Kinder dann immer zu zweit. Und rutschen dann über den Pferdepopo nach hinten ab. Auch das machen unsere zwei super. Obwohl so viele Kinder da waren, fand ich doch, dass sie relativ häufig dran gekommen sind und sogar ein paar Fotos haben wir geschossen.
Nach Charlottes Sommerurlaub geht es dann weiter!

Seit Ende der Osterferien geht Charlotte wieder mit zum Kindergarten-Schwimmen. Letzten Freitag waren es zwei Erzieherinnen und 3 Kinder, heute waren es 4 Kinder, 2 Erzieherinnen und eine Mutter. Kein Wunder also, dass es ihr bei dieser Quote sehr viel Spaß macht!
Bewaffnet mit einer Schwimmnudel und permanent mit einer Erzieherin neben sich, paddelte sie vergnügt durchs Wasser, als ich sie abholen kam. “Mama, komm auch ins Wasser.”- “Aber ich hab doch keinen Badeanzug und kein Handtuch mit.” – “Du kannst Dich mit meinem Handtuch abtrocknen!” – Immer eine Lösung parat.
Heike hatte uns informiert, dass der Hegering Ennepetal heute im Rahmen der Jungjäger-Ausbildung eine Jaghundevorstellung auf dem Hohenstein veranstaltet. Fand ich ganz spannend für Charlotte uns so sind wir zwei dann dorthin. Zunächst natürlich erst zum Damwild, danach Wildschweine gucken und dann erst zu den Jägern. Aber die Hunde waren zuuuuu langweilig. Der Streichelzoo allerdings auch und so landeten wir auf dem Spielplatz, auf dem ein neues Klettergerüst Einzug gehalten hat.
Und – oh, mir wurde ganz anders – Charlotte klettert was das Zeug hält und hätte es wahrscheinlich auch bis oben geschafft, wenn ich sie nicht immer so ängstlich wieder zurückgepfiffen hätte.
Auf dem Sandspielplatz – noch ganz ohne Matschwasser – war es mir doch angenehmer, auf den Wippen kann schließlich nicht soviel passieren und Charlotte, ganz im Voltigier-Fieber, probierte dann auch glatt die Mühle auf einem Holzzaun aus. Heike erschien auch noch mit Ole, Oma und Opa, nebst Anton und Alf und nach einer gemütlichen Bratwurst- und anschließenden Eis-Runde fuhren wir gen Heimat.
Schöner Vormittag war das!
und mit dem Sommer startet die Voltigiersaison. Weil Heike noch zum Jägerkurs muss, wird auf “Fanny” voltigiert und Charlotte gefällt es gut, obwohl das Pony ein Schimmel ist und kein Rappschecke, den sie doch so gerne haben will (“so ein Pferd wie ‘Kleiner Donner’, Mama, das möchte ich haben”).
Sauber spulen die Kids bereits in der ersten Stunde ihr komplettes Programm runter, Grundsitz, Knien, Mühle, aber Lotti will eigentlich immer nur traben 

zum Spielplatz, den wir noch nicht kennen, aber wunderbar zu Fuß erreichen können.
Charlotte und S. haben zusammen gespielt – kleinere Auseinandersetzungen inklusive, weil die Schaufel des jeweils anderen natürlich viiiiiiel schöner ist als die eigene.