Diplomverleihung
Patenonkel und Bruder Stefan hat geladen und wir folgen. Charlotte und ich machen uns morgens um 10 Uhr auf den Weg. Erstmal eine Bäckerei plündern, dann tanken und Getränke für unterwegs kaufen. Dann beginnt die lange Fahrt. Meine Hoffnung, dass Charlotte irgendwann mal einschläft, kann ich schnell bgraben. Stattdessen machen wir öfter mal Pause, Pipipause für Mama und Spiel- und Tobepause für Charlotte. Fangen spielen auf einem Rastplatz hat mal was
Als erste erreichen wir das Gästehaus, in dem wir untergebracht sind, obwohl meine Wegbeschreibung dahin sehr sehr seltsam war und ich nur aufgrund rudimentärer Kenntnisse von Clausthal-Zellerfeld den richtigen Weg finde. Wir nehmen die Zimmerschlüssel entgegen und Onkel Stefan leistet uns Gesellschaft. Die Groß- und Urgroßeltern nehmen erst noch einen Imbiss zu sich.
Um 16 Uhr beginnt die Feierstunde. Für Charlotte natürlich eine sehr langweilige Veranstaltung und bald lernen wir Paula und ihre Mama kennen und spielen rings um die Aula auf der Wiese. Nach 2 langen Stunden endlich Abwechslung beim Sektempfang, Salzstangen für Charlotte ![]()
Anschließend gab´s was zu futtern in der Museumsgaststätte. Die Kellenerin war super nett und brachte sofort einen Kinderstuhl und Spielsachen für Lotti. Zunächst reichte das auch zur Beschäftigung; von Cintjas Mama bekam Charlotte eine klingende Kugel geschenkt, die kräftig über den Tisch hin und her geschubst wurde.
Das Highlight kam dann nach dem ersten Gang: Stefan überreichte Charlotte ein zurückbehaltenes Ostergeschenk. Ein Werkzeugkoffer von Bob dem Baumeister und der Abend war gerettet. Fortan wurden alle Gäste angebohrt, Finger abgesägt, geschraubt und gehämmert. So wurde es auch für Charlotte nicht langweilig und die Feier konnte noch lange gehen.
Todmüde fielen wir im Gästehaus in unsere Betten und schliefen sofort ein, trotz weicher Matratzen, dicker Decken und Kopfkissen zum versinken.


