Ach herrje, da will man sein Auto waschen und auch von innen säubern und Charlotte will natürlich helfen. Duch die Waschanlage fahren macht ja auch einen Heidenspaß und anschließend darf sie immer auf dem Fahrersitz sitzen und am Radio spielen. Dolle Sache eigentlich, wäre ihr nicht ihre eigene Grobmotorik im Weg und so stolperte Klein-Lotte von hinten über die Mittelarmlehne und bremste grazil mit der Nase auf der Seitentür. Aua!
Da war natürlich mit Auto säubern nix mehr und ich musste mein kleines Mädchen trösten. Da man aber gar nichts sah, fand ich es auch nicht weiter schlimm.
Doch oh weh, abends wurde die Nase dick, am nächsten Morgen auch schön blau und Opa Uli hat die Farbe heute im Foto festgehalten. Wir waren aber gestern schon beim Arzt, da man auch aus dem Kindergarten angerufen hat, dass Charlotte sich so sehr am Auge reibt: Bindehautentzündung, weil sich wohl der Schnodder aus der Nase einen Weg durch den Tränenkanal gesucht hat. Sowas geht? Naja, gut. Aber an der Nase ist nix schlimmes und das Auge wird auch wieder.

Uns hat es mal wieder in den Norden Deutschlands verschlagen und volle 4 Tage genossen wir die Gastfreundschaft der Familie F.. Zweimal durfte ich ausreiten und dabei mein Pferd beobachten. Zum trockenreiten holten wir uns dann die kleinen Mädels und ritten noch eine gemütliche Schrittrunde durchs Dorf. Charlotte wollte sogar traben. Nur beim zweiten Ausritt, da jammerte sie immer, es wäre eng. Nur wo, das hat sie mir nicht verraten. Beim Absteigen zeigte sie dann auf den Widerrist von Melissa und meinte: Lissys Popo tut mir weh!

Im Kindergarten wurden die Fenster neu dekoriert. Das hat Charlotte so gut gefallen, dass wir das zu Hause dann auch gemacht haben. So entstand im Arbeitszimmer ein Schneemann und im Wohnzimmer folgte darauf ein Kirschbaum.
Nur der Malkittel ist viel zu groß, da werd ich mich wohl noch nach einem anderen umsehen müssen.

.. in den Kindergarten.
Ohje, großes Gejammer bereits gestern Abend, dabei hatte ihr gar keiner gesagt, dass sie heute wieder in den Kiga geht. Und so hatten wir wieder einen langen Abend mit einer Charlotte, die ständig wieder aufstand und schmusen wollte. Oder “noch ein Küsschen”.
Heute morgen war dann aber alles normal zu Hause, in der Straße zum Kiga sagte sie auch “hier ist der Kindergarten” und “Mama kommt mit”. Tja. Nur gehen durfte ich nicht. Ein Mädchen von den älteren Kiga-Kindern war schon da, aber Charlotte wich mir nicht von der Seite, obwohl sie schonmal die Schildkröten füttern durfte. Selbst der Ballpool zog nicht.
Schlußendlich nahm die Erzieherin sie auf den Arm und bedeutete mir, dass ich gehen sollte. Charlotte brüllte zwar wie am Spieß, aber als ich das Gebäude verlassen hatte, war auch das Gebrüll verstummt.
Sehen wir mal, was mein Mädchen mir heute nachmittag zu erzählen hat. Sie will nämlich auch dem Papa helfen, die neue Spülmaschine aufzubauen!
Auch Charlotte hatte einen Termin beim Frisör, wo wir uns aber natürlich erstmal verspätet haben. Madame schlief nämlich noch, als ich sie aus dem Kiga abholen wollte.
Beim Haare schneiden selber war sie total lieb, es war ja auch alles so spannend unter dem Gespensterumhang und vor dem großen Spiegel.
Nun sind am Hinterkopf die “Flusen” weg und die Haare nicht mehr ganz so strubbelig, wenn sie aus dem Bett kommt. Ordentliche Haare wird es aber wohl erst am Ende der Mützensaison geben.