Charlotte Josephine

Ein wachsendes Leben

Archiv: November 2006

Lesen ist auch nicht schlecht

Besonders, wenn es sich um Lars, den kleinen Eisbären, handelt. Es gibt wohl niemanden, den sie so lieb hat. Nichtmal der Sandmann reicht daran.

Der Fernseher hypnotisiert

Zwei kleine Mädels

Salz

Charlotte:”Auch Salz haben will!”

Wir:”Salz? Aber da ist doch Salz drin und zuviel ist auch nicht gut.”

Charlotte:”Auch Salz haben will! Da!” und sie zeigt auf meinen Teller. Auf diesem sind Spaghetti, Bolognese-Sauce und geriebener Grana Padano. Auf Charlottes Teller das gleiche, nur der Käse ist schon in die Sauce gerührt.

Hartnäckig verlangt sie weiterhin nach Salz, bis bei uns endlich der Groschen fällt. Der Käse!!! Klar, für sie sieht das aus wie Salz und niemand hat ihr ja verraten, dass es sich um Käse handelt.
Und natürlich bekommt sie von mir einen großen Löffel Käse ab! Mahlzeit!

Wir kommen nicht ins Geschäft

sagte der HNO. Bei Charlotte ist alles in Ordnung, der Schnupfen besiegt und die Ohren sind auch bestens OK.

Der Laternenumzug

fand in diesem Jahr ohne mich statt, dafür waren ja genug andere Familienmitglieder mit und Lotte hat auch stolz ihre Laterne getragen und fleissig mitgesungen, außerdem für Mama und Papa eine Brezel mitgebracht. Was will man mehr?

Kindergarten

Im nächsten Jahr wird Charlotte drei Jahre alt und kann somit in den Kindergarten gehen. Die Stadt Essen hat uns dazu auch schon einen Brief mit einem Kindergarten-Pass geschickt und uns aufgefordert, Charlotte zwischen November und Januar in einem Kindergarten unserer Wahl anzumelden. Eine Liste der Einrichtungen in unserer Nähe war auch beigefügt.

Nun ziehen wir aber irgendwann im nächsten Jahr um nach Sprockhövel, daher wollen wir auch gleich dort einen Kindergarten auswählen. Im September bummelten wir über das Stadtfest dort und waren auch am Stand vom Kinder-Aktions-Zentrum. Hier wird Kinderbetreuung ab 16 Wochen angeboten.

Um 14 Uhr heute hatten wir den Besichtigungs- und Informationstermin im KAZ I, denn der Kiga besteht aus 2 Häusern. Im KAZ II findet die Kleinstkinderbetreuung statt. Im ersten Haus ist der Kindergarten Löwenherz für die 3-6jährigen und eine Gruppe “Löwenkids” für Kinder ab 2 Jahren. Hier würde Charlotte aufgenommen werden können.

Im Eingangsbereich sind Schuhschränke, Garderoben-Haken, sowie Regale mit Plastikkisten für Ersatzkleidung, Regenkleidung etc. untergebracht. Für jedes Kind gibt es ein Symbol, das sich überall wiederfindet. Direkt neben dem Eingang ist auch die Toilette, jede Menge niedrig angebrachter Waschbecken und auch hier Zahnputzbecher mit Symbolen, Zahnbürsten und auch eine Dusche – für den Notfall, wie uns die nette Gruppenleiterin erzählt.
Nebenan ist eine große Küche, ein Brot backt gerade im Ofen, alles modern eingerichtet; Rest vom Mittagessen werden gerade in den Kühlschrank gebracht.

Im ersten Aufenthaltsraum steht ein großer runder Tisch, hier wird morgens gemeinsam gefrühstückt, hier gibt es Mittagessen und den Nachmittags-Snack. Charlotte entdeckt direkt das Aquarium mit Schildkröten drin, daneben eine Tafel. Hier kommt ein Mädchen auf sie zu, nimmt sie an die Hand und Charlotte ist weg. Die beiden Kleinen malen auf der Tafel, bis Lotte den Ballpool entdeckt. Die restliche Besichtigung machen Thorsten und ich daher alleine. Computerraum, Bastelraum, Degus, den Raum der Löwenherzkinder, den Löwenkids-Raum, Snoezelbereich (Kuschelecke mit Wasserbett, Licht- und Toneffekten), das Büro und einen kurzen Blick in den Schlafraum dürfen wir auch werfen, hier schnarchen aber noch einige Kinder vor sich hin.

Wir setzen uns im Empfangsraum an den Kindertisch, erhalten die Anmeldeunterlagen und noch viele Informationen. Charlotte ist immer noch im Ballpool, klettert eine Leiter hoch und lässt sich runterrutschen…
Thorsten verabschiedet sich langsam, wir dürfen noch bleiben.

und wir bleiben… und bleiben… und bleiben…

Charlotte bekommt dann nachmittags, als langsam alle vom Mittagsschlaf aufgewacht sind, Obst und einen Becher Wasser. Die anderen Kinder werden so nach und nach abgeholt. Charlotte weigert sich immer noch zu gehen.
Und so kommen wir erst nach 16 Uhr nach draußen und auch nur, weil der Kindergarten nun schließt und alle Kinder gehen.

Völlig aufgedreht und weinend muss ich die kleine Maus nach Hause fahren und so gerne möchte sie wieder in den Kindergarten. – Es war aber auch schön mit den vielen anderen Kindern und alle waren lieb und haben sie gleich in ihr Spiel integriert.

Ein Lacher am Abend

… erquickend und labend!

Lotti liegt schon im Bett, ist ja auch völlig geschafft vom schwimmen und bei Beate waren wir auch grad noch, selbstverständlich kam auch noch der kleine Eisbär im TV.
Wir erzählen im Bett noch ein wenig vom schwimmen und plötzlich sagt
sie: Mayo vergessen!
Ich: ??
Sie: Mayo vergessen, da draußen!
Ich:??? Welche Mayo?
Sie: Für die Nase! (also Mama, das weißt Du doch)
Ich: Aaaaah, die NIVEA Creme meinst Du. *grins*

Ich sitz hier und grinse immer noch still in mich rein :)

Schwimmen…

oder auch: mal wieder ein Ausflug mit Mama!

Heute waren wir mit Heike und Ole zum schwimmen in Radevormwald verabredet, aber Heike musste wegen Oles Erkältung absagen. So haben wir dann umdisponiert. Und dabei hab ich mich dann wieder gefragt, was ich wohl ohne Internet täte? Hier hatte ja keiner ne Ahnung, wo es hier in der Nähe ein Spaßbad mit Kinderbereich gibt.

In Essen ist zur Zeit geschlossen, da wird renoviert und sie machen erst Montag wieder auf. In Bochum gibts nur noch ein Bad für Erwachsene und alles andere war nur weiter nördlich in Herten, Herne und dann Dortmund. Oder aber Schwerte. Doch dann fand ich noch eins in Wuppertal, “nur” eine halbe Stunde Fahrzeit entfernt. Also auf nach W´tal in die Bergische Sonne. Bis auf die Straßenführung in W´tal war´s da auch ganz nett.

Für 4 Stunden haben wir Eintritt bezahlt und zuerst dachte ich, dass zwei Stunden auch gereicht hätten, aber Charlotte war ständig in Action und wir waren permanent unterwegs. Im Spielbereich der Kinder lief sie hinterher selbständig rum und ich musste nur noch am Ende der Rutsche warten, um sie dort in Empfang zu nehmen. Aber wir haben auch die großen Becken erkundet, sind in der Wasserströmung mitgeschwommen, auch nach draußen in die Kälte, dann haben wir Wellenhüpfen gespielt und schließlich waren wir noch draußen im Solebad. Da war es wenigstens muckelig warm im Wasser.

Zum aufwärmen zwischendurch waren wir immer im Whirlpool, denn ab und zu fing Lotti mal an zu zittern.
Mittagspause gab es auch, aber nur auf unseren ganz hinten versteckten Liegen. Eingehüllt in den Bademantel und mit einer trockenen Windel am Popo hat Lotti ihre Lieblingskekse gefuttert. War aber verboten, etwas mitgebrachtes zu verzehren – aus hygienischen Gründen. Da neben uns aber auch fleißig Milchschnitte und Bifi gegessen wurde, sind wir nicht in den Gastronomiebereich gegangen.

Der Eintritt war aber auch so schon happig genug! Aber es hat ihr Spaß gemacht, sogar freiwillig ging sie hinterher mit, fast ganz ohne Theater. Und sogar das Fernsehen dort hat sie ignoriert, weil alles andere einfach viel zu aufregend war.

Charlotte Josephines Blog läuft unter Wordpress 2.9.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates