Charlotte Josephine

Ein wachsendes Leben

Archiv: Oktober 2006

Maaaaaamaaaaaaa

Weinerlich ertönt ein Schrei aus dem Schlafzimmer. Dabei war sie so lieb ins Bett gegangen. Innerlich schonmal einmal “ooooooooohhhhhhmmmmm” machen und ruhig die Tür öffnen. “Was ist denn los mein Schatz?”-fragen.

Schatz sitzt im Bett, zeigt aufs Kopfkissen und sagt verheult: “Der Pinky liegt da!”

Innerlich grinsend den Kater aus dem Bett entfernen, Kind beruhigen und Tür wieder zumachen.

Also, ICH hätte ja mit dem Kater geschmust….

Einkaufen im Kinderparadies

Jako-o in Bochum betreten, mit Kind diskutieren, welchen Badeanzug (um 50% reduziert, sehr schön) wir kaufen, dann Kind im Spielbereich parken, noch Stoppersocken aussuchen, die weitere Kleidung bestaunen und als zu teuer einstufen, auf der Suche nach Geschenken für diverse andere Kinder noch den Stall samt Maria und Josef und selbstverständlich auch dem Jesuskind einsacken, Adventskalenderbastelschachteln, Kind auffordern zu kommen, weiter durch den Laden streifen, Kind nochmal auffordern, nochmal durch den Laden streifen, viele Sachen betrachten und als zu teuer, unnötig etc einstufen und wieder wegstellen, Kind nochmal auffordern, Kind in Empfang nehmen, zur Kasse gehen, Kind weg…. *schrei*

Schlussendlich aber mit eingekauften Sachen und Kind den Laden nach 1 Stunde wieder verlassen.

Zoom-Erlebniswelt

Um 10 Uhr heute morgen gings los. Der Papa war bereits seit gestern auf Geschäftsreise und wir hatten daher Großes vor heute. Einen Zoobesuch! Lotte guckt ja sooo gerne “Lars, der kleine Eisbär”, dazu haben wir die beiden Kinofilme und mittlerweile 4 Bücher und sie liebt ihn. Daher wollte ich ihr den Eisbär mal in natura zeigen.
Wir haben Oma Roni noch abgeholt und fuhren nach Gelsenkirchen. Nette Innenstadt *hüstel*, sooo in etwa hatte ich mir den Ruhrpott vorgestellt, jedenfalls der Weg von der A40 bis zum Zoo….

Hach nee, Zoo heißt das ja nicht mehr, sondern Zoom-Erlebniswelt. Aber auf englisch kann man das auch viel besser ausdrücken als im Deutschen.

Jedenfalls regnete es in Strömen. Also Regenhaube über den Buggy. DAS wiederum gefiel dem Lotti gar nicht und so machten wir direkt hinter dem Einlass gleich Station im ersten Shop. Immerhin hatte ich Lotte auch versprochen, dass ich ihr ein Eisbär-Stofftier kaufe. Hatten sie aber nicht mehr, gibts erst nächsten Sommer wieder. (NEIN, bitte jetzt nicht alle Eisbär-Klamotten kaufen!!!! – im übrigen ist der Eisbär vom ABC-Zoo verschwunden, alle anderen Figuren sind noch da, wo sie den wohl versteckt hat?) Und so schenkte ihr eine Mitarbeiterin eine Eisbär-Postkarte und wir kauften einen Lutscher. Lotte wurde von den Mitarbeiterinnen dort sofort als sehr genügsam eingestuft. *g*

Aber wir wollten ja richtige Eisbären gucken. Und so betraten wir Alaska und sahen Luchse (zu weit weg), Schneeeulen (zu unbeweglich), die Waschbären vertilgten gerade ihren Mittagsfisch, die Baumstachler haben wir gar nicht gesehen, die Biber waren weg und wir fanden sie in ihrer Höhle unter der Wärmelampe – recht so, es regnete schließlich, den Alaska-School-Bus musste Lotte besteigen und Skunke haben wir betrachtet und dann waren wir auch schon am Alaska Diner samt Spielplatz und hier wippte Lotte eine Runde mit drei anderen Kindern.
Auf dem See waren Ente und Gänse zu sehen, einen Polarfuchs (der schlief direkt vor der Glasscheibe und störte sich kein bißchen an den Besuchern, und schließlich befanden wir uns in den Bergen bei den Kodiak-Bären. Große, zottelige, braune Bären, die Charlotte sehr gefallen haben, waren sie auch ein wenig weit weg. Durch Sam´s Mine gelangten wir an den Fluss-/Wasserfallübergang. Ich traute mich mit Charlotte über die Hängebrücke. Die großen Jungs hinter uns schaukelten gewaltig, aber meiner Kleinen gefiel es. Der kann es sowieso nicht doll genug gehen!
Leider haben wir nicht auf die Karte geschaut und dadurch die Kodiak Cave verpasst, vielleicht hätten wir hier die Bären von näher dran gesehen?
Und schon war da wieder ein Spielplatz mit einem Blauwalskelett. Lotte konnte sich gar nicht trennen vom Sand und wollte eigentlich nur zurück zum Wasserfall…
Dann aber lockten sie Seelöwen und sie erkannte “Robby”. Die Bering-Straße, hier als gläserner Tunnel im Seelöwen-Gewässer, hat uns allen sehr gut gefallen und wir verweilten etwas zum gucken.

Anschließend dann mehrere Gehege mit Eisbären, aber alle nicht so wirklich Lottis Geschmack. Ob sie ihr nicht weiß genug waren? Und Schnee lag ja auch nicht….

Ins Alaska-Ice-Adventure durften wir nicht, weil Lotte noch zu klein ist. Aber davor konnte sie einen Eisbären reiten. DEN widerum fand sie gut?!
Wölfe haben wir auch keine gesehen und Otter waren auch nicht da. Dafür aber die Elche. Wenn auch etwas schläfrig.

Und schon war Alaska zu Ende und weil wir nur 2 Stunden dafür gebraucht haben, gings gleich weiter nach Afrika.
Noch zu erwähnen wäre der muckelig warm beheizte Wickelraum!!!!

Wir konnten Lotte überzeugen, wieder im Buggy Platz zu nehmen und ohne Regenhaube ließ sie sich das auch gefallen. Trotzdem musste sie bei fast jedem Tier aussteigen.

Watussiringer, Somalischafe (lustig mit schwarzen Köpfen) und Afrikanische Zwergziegen, von denen eine ausgebüchst war und im Vorgarten fraß und danach – Löwen! Ein stattlicher Löwe brüllte zur Begrüssung, so ein Löwenbrüllen hatte ich mir wahrlich anders vorgestellt. Irgendwie klang er heiser. Aber er stand auch weiter weg, aber auch für Lotte noch gut zu sehen.
Ein paar Meter weiter dann die Überraschung, hier war ein Teil des Löwengeheges hinter Glas und nur mit der Glasscheibe dazwischen konnten wir die Löwen betrachten. Einer lag seelenruhig vor den Füßen der Zoobesucher, ein anderer lief vor der Scheibe auf und ab (ich durfte nicht “tigerte auf und ab” schreiben, ist schließlich ein Löwe gewesen).

Weiterhin spannend waren die Stachelschweine, die sich auch unter einer Rotlicht-Lampe drängelten und die große Buschsavanne mit Zebras, Straußen, Antilopen, Geiern, Marabus und weiteren (die aber eh keiner kennt).

Die Giraffen der Busch-Baumsavanne waren gerade in der Boma. Ein Schild klärt uns auf, dass die Giraffen in Afrika in der Boma gefangen werden und sollten wir sie hier gerade nicht sehen, so sind sie sicherlich draußen in der Savannenregion. Aha. Sie waren aber da. Und nun will ich nachlesen über ein/eine Boma und finde nur Links, in denen erklärt wird, dass “Boma” der Begriff für einen (eingezäunten) Ess-/Grillplatz im Freien in Afrika ist. Von Giraffen keine Spur. Auch gut.
Neben der Savannen-Anlage gibt es zahlreiche Sitzplätze, wahlweise an der Savanne oder aber am großen See.
Da vom Regen alles nass ist, essen wir unsere Pommes mit Currywurst (sehr lecker beides) im Stehen.

Laut Plan haben wir die halbe Strecke geschafft und das in nur 45 Minuten, also drehen wir nicht wie ursprünglich geplant um, sondern gehen auch den Rest noch weiter. Die Bootsfahrt auf dem See heben wir uns für besseres Wetter im nächsten Sommer auf. Hier gibt es Paviane, Erdmännchen und Flamingos.

Highlight für Charlotte war dann das Freigehege der Flusspferde. “Hippo” tauchte auf und wieder unter, stieg schließlich aus dem Wasser, schiß seitlich ans Ufer, aktivierte den integrierten Wischer (Schwanz) und schwankte langsam rückwärts wieder ins Wasser.

Einige Affen gabs dann noch in einem Innenraum zu betrachten, ebenso wie einen Graupapagei, der es Lotte auch angetan hatte. Mein Fazit: Schimpansen haben einen furchtbar hässlichen Hintern!
Über die Lemuren-Insel gelangten wir schließlich zum Ausgang und hinter uns lagen 3,5 Stunden regnerischer Zoo(m)spaziergang.

Für die Sommermonate aber DER Tipp für alle Großeltern :)

Langer Abend

Puh, das hat vielleicht gedauert. Wir waren heute bei der Bauträgerin und hatten mit dem Architekten unsere Grundrissbesprechung. Dolle Sache, so habe ich Charlotte um 17 Uhr bei Oma und Opa abgeholt, schnell noch eine neue Windel drum, was zu trinken eingepackt und los. Thorsten haben wir um 17.40 Uhr aufgegabelt, da auf der sonst staufreien Strecke natürlich prompt zähflüssiger Verkehr war.
Und in den mussten wir uns gleich wieder stürzen. Dann war auch noch die gewohnte Autobahnausfahrt gesperrt, so dass wir erst um 18.45 Uhr zu unserem Termin ankamen (statt 18.30 Uhr). War aber nicht schlimm, denn vor uns war noch eine Besprechung, die länger dauerte.

Lotti hatte sich so auf den Papagei gefreut und war nun im Wartebereich sehr hibbelig. Bis, ja, bis es passieren musste.  Der Duft war unverkennbar und SO konnte ich Lotte nicht rumlaufen lassen. Also ab aufs Klo. In der Windel nur Brei und vom vielen trinken auch so schon Überfüllung in der Hose.
Zum Glück lagen auf der Toilette Slipeinlagen rum und daraus und mit Toilettenpapier habe ich eine Ersatzwindel gebastelt. Hat natürlich nicht wirklich gehalten, aber besser als nix :)

Wir kamen auch erst um 19.30 Uhr zu unserer Besprechung dran, als schon ein weiteres Pärchen zu seinem Termin anrückte.

Lotti war da schon arg genervt und ich habe mich mit ihr und dem Papagei beschäftigt. Und ihr verboten, sich auf irgendeinen Stuhl zu setzen.

Um 20.15 Uhr sind wir dann endlich gefahren und Lotti ist erschöpft im Auto eingeschlafen. Zu Hause musste sie allerdings nochmal unter die Dusche, weil sich das Toilettenpapier aufgelöst und mit dem Häufchenrest, den ich vorher nicht ganz abbekommen habe, eine krümelige, klebrige Pampe gebildet hatte.

Öfter mal neue Leckereien

Mal wieder eine Feier auf dem Grenzberg. Weil auch noch andere Kinder kamen, sind Thorsten und Lotti schon zum Mittagessen hin, während ich entspannt auf der Hund&Pferd in Dortmund rumlaufen konnte.
Konnys Schwiegertochter hatte für ihre Kinder Maisgriesstangen aus Polen mit und Lottchen hat wohl alleine die ganze Tüte leergefuttert. *kopfschüttel* Ich hab die Stangen probiert. Sie schmecken nach nichts und werden ganz matschepampig im Mund. Bäh.

Plitscheplatsch

Nachdem ich in Bremerhaven mal wieder die Kinder um ihre Trittstufe vor dem Waschbecken beneidet hab, musste jetzt auch endlich für Charlotte ein Tritt her. Und nun habe ich einen fleißigen Putzhelfer.

Dass ich Charlotte an dem Tag ungefähr 20 Mal umgezogen hab, erzähle ich nun mal nicht. :)

Bilder aus dem Garten

Hier mal ein paar Bilder in loser Folge

Der Maishäcksler

Den Vormittag verbrachten wir damit, mal wieder Steine auf den Hänger zu packen, auf dem Trampolin zu springen und Frauke ein wenig von ihrer Pflasterarbeit abzuhalten.

Für nachmittags hatte Frauke den Jungs versprochen, dass wir uns den Maishäcksler anschauen, der gerade rund ums Dorf die Maisfelder aberntet.
Wie immer waren wir in allem sehr langsam und so kam schon Christina für meine Reitstunde vorbei. Also musste die auch mit losradeln und sich den Häcksler bei der Arbeit angucken.

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