Charlotte hustet und schnupft, außerdem hat sie Fieber. Weil sie wirklich leidet, schauen wir heute morgen zusammen “Lars, der kleine Eisbär” von DVD. Völlig still liegt sie etwas über eine Stunde mit mir zusammen unter der Bettdecke auf dem Sofa.
Nachmittags liegen wir nochmal so zusammen, nachdem sie auch noch 2 Stunden Mittagsschlaf gemacht hat, und schauen nochmal “Lars”. Ich glaub, sie ist wirklich krank, denn sie war noch nie so ruhig und Fernsehen hat sie auch noch nie interessiert.
Weil Charlotte heute morgen so richtig schlecht drauf ist, die Nase läuft in einer Tour, fahre ich mal mit ihr zum Bergerhof. Diesen Hof kenne ich von meinen und Thorstens Reitkursen, denn hier kann man ganz lecker und preiswert rustikal Essen gehen.
Am Samstag Vormittag sind hier hauptsächlich Eltern und Großeltern mit kleinen Kindern unterwegs. Viele mit Möhren und Äpfeln bewaffnet, um die Ponys und Esel zu füttern. Außerdem machen einige Mountainbiker Station, um aufzutanken.
Highlight für Charlotte waren die drei Oldtimer-Traktoren, auf denen die Kinder nach Herzenlust rumklettern dürfen. Die Lenkräder funktionieren noch und die Vorderreifen drehen sich ein wenig.
Mit ihrer neu erworbenen Freundin Lea ritt Charlotte dann auf den Wipppferden. Das Maislabyrinth konnten wir nur ganz kurz erkunden, dann wurde es Charlotte wohl zu lang, 2 Stunden auf dem riesigen Gelände waren wohl genug.
Bevor es aber nach Hause ging, kauften wir noch einen Kasten Zwetschgen und kosteten sie auf dem Heimweg.
Charlotte war auch mal wieder beim Arzt dran und wir hatten heute morgen um 9.30 Uhr einen Termin. Im Wartezimmer war es leidlich voll, aber friedlich und Charlotte saß fast die ganze Zeit auf einem Holzschaukel-Känguru.
Als wir endlich ins Sprechzimmer durften, spielte Charlotte hier auch fleissig mit allen Sachen und räumte die vorhandenen Spielsachen von einer Ecke in die andere. Schaute mich dabei aber immer an und sagte:”Kinderarzt schimpft.” Meine Beteuerung, der KiA würde nicht schimpfen, nur weil sie mit dem Spielzeug spielt, kam aber bei ihr nicht an…
Zunächst durften wir der Arzthelferin einige Fragen beantworten zu Charlottes Ess- und Schlafgewohnheiten, dann zu ihrem Sprechverhalten und wie sie körperlich so drauf ist. Ob sie 20 cm hoch springen kann oder 5 sec auf einem Bein stehen? Öh. Ich halte weder eine Messlatte dran, noch drücke ich auf die Stoppuhr. Ob sie 2-Wort-Sätze spricht. 2 Worte nur? *g* Mein Kind spricht bereits mehr Worte in einem Satz, aber die Antwortmöglichkeit gabs leider nicht.
Die Daten:
Körpergewicht: 11.780 gr (+ 7.870 gr)
Körperlänge: 92 cm (+ 40 cm)
Kopfumfang: 49 cm (+ 13 cm)
Ein großes, leichtes Kind mit einem großen Schädel. Augen, Ohren, Zähne – nix zu beanstanden und auch beim abhören, abtasten und bewegen der Gliedmaßen gab es nichts auffälliges.
Zum Abschluss dann wollte ich die MMR-Impfung, da ich da ja zu gedrängt wurde. Charlotte war überhaupt gar nicht begeistert, hat angefangen zu brüllen, als es schon fast wieder vorbei war. Aber das Pflaster, mit einem blauen Elefanten drauf, das beruhigt auch kleine Schreihälse!
Jenni und Maik haben an diesem Wochenende an ihrem 1. Hochzeitstag ihre kirchliche Hochzeit gefeiert. Charlotte war dazu von Freitag bis Sonntag bei meinen Eltern und hatte da sicherlich viel Spaß.
Am Freitag Abend sind wir sehr spät erst angereist in Braunschweig und dann noch zu einer neuen Wohnung. Wieso ist da eigentlich alles so verwinkelt gebaut und kein Haus steht vernünftig an der Straße? Und ich beantrage einen Privatparkplatz!
Samstag vormittag war dann bereits volles Programm angesagt, so dass wir eigentlich nichts voneinander hatten, aber naja, das war bei unserer Hochzeit 2 Wochen eher ja auch nicht anders. Jedenfalls bin ich mit Jenni zusammen zu ihrer Frisörin, vorher noch wichtige Utensilien bei Kik und Rossmann einkaufen und den frühen Nachmittag haben wir dann bei ihrer Mutter samt Mann verbracht.
Die Kirche begann um 16.30 Uhr – es hat ja schon was feierliches, wenn eine Braut den Mittelgang entlang schreitet – und dann durfte ich auch noch was vorlesen (1. Korinther 13, 1-8) während der Trauung.
Anschließend wurde im KGV Gunther in der Nähe vom Schwarzen Berg gefeiert.
Wir haben auf der Hochzeit bis morgens um 3.30 Uhr getrunken, getanzt und gelacht. Und weil es so schön nah bis zu Hause war, gingen wir zu Fuß mitten durch die Botanik. Gut dass wenigstens ich mit Orientierungssinn und integrierter Nachtsicht ausgestattet bin, Thorsten würde wohl heute noch herumirren.
Sonntags gings wieder zurück, nachdem wir ordentlich ausgeschlafen haben.





Irgendwie scheine ja nur noch ich was zu erleben und über Charlotte gibt es gar nichts mehr zu berichten. Aber heute haben wir wohl beide was davon gehabt, denn während des Freizeitreiterturniers ergab sich auch für Charlotte immer wieder die Gelegenheit, dass sie selber mal reiten konnte. Ob mit Mama zusammen im Sattel oder ganz alleine in perfekter Haltung, es machte ihr alles Spaß. Nur als ich dann in die Prüfung musste, da gab es Tränen, denn sooo gerne wäre sie doch auch da mitgeritten.



Nach zwei Stunden sind dann die spannenden Prüfungen (Spieleparcours, Gehorsamsprüfung und Trail) für mich vorbei und ich muss zum 1,5stündigen Orientierungsritt starten und anschließend noch die Theorieprüfung absolvieren. Lotti ist auch sehr müde und geschafft und so fahren alle nach Hause.
Ich erhalte abends noch einen Preis für den 17. Platz von 71 Teilnehmern und fahre auch erledigt nach Hause. Ich danke Heike und ihrer Ronja, dass sie uns diesen Tag ermöglicht haben!

Mal träumerisch, mal ein Schelm, so ist sie, die kleine Maus. Aber schlechte Laune hat sie nie. Klar gibt es mal Tränen, aber die können schnell wieder getrocknet werden und schon wird wieder gelacht. Sie ist eben ein sehr zufriedenes, fröhliches Mädchen.
Meine zwei kleinen, die oft zusammen sitzen. Pink sucht häufig die Nähe von Charlotte und mir und möchte schmusen. Charlotte ist zwar häufig grob, aber er lässt sich das gefallen und schnurrt weiter. Nur wenn ich die Kater schmuse, dann wird Charlotte eifersüchtig und schubst Pink und Floyd vom Sofa.
… und wieder “wegmalen” – wie Charlotte das wegwischen nennt.
Die Tafel ist ein Geschenk von Jenni und Maik und bei Charlotte wirklich gut angekommen. Hier kann sie drauf rummalen und alles wieder wegwischen, neu malen, wegmalen, neu malen und Mama malen lassen.


Am nächsten Tag ist noch viel aufzuräumen, das Zelt muss weg und die Geschenke wollen ausgepackt werden.
Um den Kleistereimer kümmert sich Thorsten, während Lotti und ich den Sandstrand umgraben.
Manch einer ist aber bei den Anstrengungen im wärmenden Sonnenschein eingeschlafen.
Stadtmuseum Blankenstein – 05.08.2006 – 12.00 Uhr












Ab sofort sind wir eine richtige Familie!
Gefeiert wird abends im Garten der Schwiegereltern, hier wurde ein Zelt aufgebaut, ein DJ sollte für Stimmung sorgen, das Essen kam vom Schultenhof sowie Reste vom Mittagessen von Haus Kuhlhoff, die Gäste erschienen zahlreich und die Kinder hatten viel Spaß besonders bei ihren Tanzeinlagen.
Charlotte schläft um Mitternacht bei Oma auf dem Arm ein und sie fahren dann zusammen nach Hause.
Wir feiern noch 2 Stunden weiter und schleichen uns an Jenni, Maik und Paul vorbei ins Bett.